Die Bibliothek des Deutschen Forums für Kunstgeschichte in Paris

Das Deutsche Forum für Kunstgeschichte (DFK) baut seit seiner Gründung seine Bibliothek sukzessive zu einer wissenschaftlichen Spezialbibliothek zur deutschen Kunst-, Kultur- und Wissenschaftsgeschichte für das französische und internationale Publikum aus. Die Bibliothek des DFK bietet darüber hinaus parallel zur deutschen Kunst konsequent einen Überblick über die deutschsprachige kunstwissenschaftliche Forschungsliteratur zu Frankreich und zu Methodenfragen. Eine weitere vorrangige Aufgabe besteht darin, den in den unterschiedlichen Forschungsprojekten beschäftigten wissenschaftlichen MitarbeiterInnen wissenschaftliche Handapparate (sei es in Form von Büchern oder digitaler Medien) bereit zu stellen. Der Vermittlerrolle des DFK wird die Bibliothek unter anderem durch eine Vortragsserie gerecht, in der sich innovative Projekte und Institutionen aus Deutschland dem französischen Fachpublikum präsentieren.

 

Seit 1999 konnten die Forschungsbibliotheken des Gründers des Bauhaus-Archivs, Hans Maria Wingler sowie von Hermann Wiesler, Jacques Lugand, Karl und Elfriede Ruhrberg, Christian Beutler und Thomas Lersch der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Der Nachlass der Bibliothek von Hermann Wiesler beeindruckt durch zahlreiche kostbarste Raritäten und Originalausgaben des 17. bis frühen 20. Jahrhunderts.  Bereits heute bietet die Bibliothek dem Leser eine einzigartige, zum großen Teil in Originalausgaben angelegte Sammlung kunsttheoretischer und ästhetischer Schriften (Winckelmann, Vischer, Justi, Burckhardt, Lichtwark, Meier-Graefe etc.). Dabei reflektiert die Bibliothek des DFK mit einem Bestand von ca. 80.000 Medieneinheiten die Lebendigkeit eines Forschungsspektrums, das vom Mittelalter bis in die Gegenwart reicht.

 

Die Bibliothek ist Mitglied in der Association des Bibliothéquaires Français (ABF), der Arbeitsgemeinschaft der Kunst- und Museumsbibliotheken (AKMB) sowie assoziiertes Mitglied der Arbeitsgemeinschaft der Kunstbibliotheken (AKB). Der Bibliothek des Institut national d’histoire de l’art (INHA) ist die Bibliothek des DFK durch eine Kooperationsvereinbarung eng verbunden (www.inha.fr). Weitere Partnerinstitutionen sind die im Kunstbibliotheken-Fachverbund Florenz-München-Rom zusammengeschlossenen Forschungsbibliotheken des Kunsthistorischen Instituts in Florenz – Max-Planck Institut, des Zentralinstituts für Kunstgeschichte in München und der Bibliotheca Hertziana – Max-Planck Institut für Kunstgeschichte in Rom. Der Beitritt in den Verbund www.kubikat.org befindet sich in der Vorbereitung.

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