Druckgraphik. Zwischen Reproduktion und Invention
Berlin & München 2010 58,- EUR [Passagen/Passages; 31] ISBN: 978-3-422-06920-6
Der zwischen Kunstwerk und Reproduktion changierende Charakter der Druckgraphik steht im Mittelpunkt dieses Buches. Was bestimmte den geschichtlichen Wandel der Wertschätzung der Gattung und durch welche Mechanismen wurde ihre Funktion im Reigen der Künste geprägt? Es gilt die Frage nach Bedeutung und Status der druckgraphischen Künste neu zu stellen. Ins Blickfeld geraten Strategien des Um- und Überschreibens, der Inszenierung und Repräsentation, aber auch innovative technische Erfindungen, theoretische Diskurse zur Einbettung der Graphik in das System der >artes liberales< sowie das exemplarische Verhältnis von Vor- und Abbild. Die hier versammelten Ergebnisse zweier Tagungen in Paris und Dresden versuchen eine Revision unserer Sicht auf dieses ambivalente und für das abendländische Bildgedächtnis so grundlegende Medium. Die Fallbeispiele spannen einen weiten Bogen von den Autonomiebestrebungen der graphisch tätigen Künstler, die um 1660 mit der Befreiung von den Regeln der Zunft einen Höhepunkt erlebten, bis hin zu den Erneuerungen der Technik im 19. und frühen 20. Jahrhundert. |
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Montag, 06. September 2010
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10:00 - Herbstkurs
Einführung in die Wissenschaftssprache Französisch und in die Forschungspraxis für HistorikerInnen und KunsthistorikerInnen
DAS BEWERBUNGSVERFAHREN FÜR DEN HERBSTKURS IST ABGESC...
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