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Die Veranstaltungen im DFK (10, Place des Victoires) sind öffentlich, falls nicht anders angegeben.
11. 03. 2010, 18Uhr30 - Vortrag MICHAEL DARIN, ENSA, Versailles Ort: Deutsches Forum für Kunstgeschichte
---------------------------------------------------------------------------------------------------- Projektvorstellung von MIN KYUNG LEE (Stipendiatin des DFK) ANTONIA VON SCHÖNING, Basel (EIKONES)
Teilnahme auf Einladung ----------------------------------------------------------------------------------------------------
16. 03. 2010, 18Uhr30 - Vortrag CHRISTIAN VON HOLST, Direktor der Staatsgalerie Stuttgart a.D.
Ausgangspunkt des Vortrages ist ein frühes, in Paris entstandenes und bisher verschollen geglaubtes Meisterwerk Schicks, das einen Mitschüler bei J.-L. David zeigt. Das Bild gehörte dem weitgehend unbekannten, aber sehr interessanten Maler und Altertumsforscher Jacob Linckh, wie später auch Schick und Ingres auf Jahre ein "Wahlrömer". Das Gemälde erlaubt es nicht nur, Einblicke in die Verhältnisse um 1800 zu erhalten, sondern bietet auch Stoff für eine Kriminalgeschichte kunsthistorischer Forschungsarbeit. HOLLIS CLAYSON, Professor of Art History, Northwestern University, Evanston Der Lunch Talk geht der Frage nach, inwiefern die weithin diskutierte neue Technologie des künstlichen Lichts aus den Jahren 1880/81 (inklusive Edisons bahnbrechenden Errungenschaften im Bereich der elektrischen Beleuchtung) die von Mary Cassatt und Edgar Degas in Paris zwischen 1879 und 1882 hergestellten Schwarz-Weiß-Drucke beeinflusste.
Teilnahme auf Einladung Hollis Clayson wird in der Terra Foundation for American Art Europe im Rahmen der Terra Dialogues zu einer verwandten Thematik sprechen: siehe auch Veranstaltung am 31. März 2010
---------------------------------------------------------------------------------------------------- Im Rahmen des Projekts «Die Weimarer Klassik im Dialog mit der Pariser Kultur um 1800» (DFK) und des Programmes «Arts et culture matérielle» (INHA) Wissenschaft und Kritik taten sich von jeher schwer mit der materiellen und dinglichen Dimension der Kunst, die oft auf eine der Bedeutung äußerliche Trägerfunktion reduziert wurde. Dies führte vor allem in den letzten beiden Jahrzehnten zu einer Kritik nicht nur an mangelndem Bewusstsein für Materialität, sondern sogar an einer nach Bedeutung fragenden Interpretation überhaupt, mithin zu einer Kritik der Hermeneutik. Spätestens seit dem Paragone der Künste in der Renaissance und der Idea-Lehre der frühneuzeitlichen Kunsttheorie scheint sich Materialität zunehmend dem begrifflichen Denken zu entziehen, während zugleich die Erfahrungswelt bis ins 21. Jahrhundert über die Kunst hinaus, in Alltag und Technik, immer mehr von Dingen geprägt wird. Diesem Entzug der Begriffe, aber auch der Rückkehr des Dinglichen in die Rede vom Kunstwerk und von kultureller Vernetzung geht der Workshop anhand jüngerer kritischer Wissenschaftsbeiträge nach.
BORIS GIBHARDT, DFK
Teilnahme auf Einladung
---------------------------------------------------------------------------------------------------- Leitung: JÉRÉMIE KOERING Im Rahmen des Jahresthemas «Poïesis» stellen Dominik Brabant und Cornelius Krell Texte von J. L. Austin und J. Derrida zur Diskussion.
Teilnahme auf Einladung ----------------------------------------------------------------------------------------------------
31. 03. 2010, 18Uhr - Vortrag (auf Englisch) HOLLIS CLAYSON, Professor of Art, Northwestern University, Evanston Der Vortrag geht auf zwei Varianten von John Sargents Gemälde «Jardin du Luxembourg» (Minneapolis und Philadelphia) ein. Dabei werden vor allem zwei Gesichtspunkte zur Sprache kommen: Zum einen die überwältigend große Anzahl von „ausländischen" Künstlern, die im Jardin du Luxembourg arbeiteten, zum anderen die Ende des 19. Jahrhunderts aufkommende Diskussion um die Beleuchtung.
Ort: Terra Foundation for American Art Europe, 29, rue des Pyramides, F-75001 Paris
RSVP :
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