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Sinnlichkeit, Materialität, Anschauung - Ästhetische Dimensionen kultureller Übersetzungsprozesse in der Weimarer Klassik
Das auf drei Jahre angelegte Forschungsprojekt des Deutschen Forums für Kunstgeschichte in Kooperation mit der Klassik Stiftung Weimar erkundet die Weimarer Klassik in ihrer ästhetischen Positionierung, Aneignung und Übersetzung im Zeichen eines transnationalen, intermedialen und performativen Kulturtransfers. Es wird geleitet von Prof. Dr. Andreas Beyer (Direktor des DFK) und Dr. Johannes Grave (stellvertretender Direktor des DFK) sowie PD Dr. Thorsten Valk (Klassik-Stiftung Weimar). Die Teilprojekte werden realisiert von Dr. Christiane Holm (Weimar), Dr. Sebastian Böhmer (Weimar) und Dr. des. Boris Roman Gibhardt (DFK, Paris). Eine Ausstellung im Rahmen des Forschungsprojekts wird 2012 in Paris und Weimar gezeigt.
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Wissenschaftliche Bearbeitung des Palais Beauharnais,
Residenz des Deutschen Botschafters in Paris
Seit 2002 werden im Auftrag der deutschen Botschaft am Deutschen Forum für
Kunstgeschichte Baugeschichte, Innenausstattung und Sammlungsgeschichte des Palais
Beauharnais erforscht. Das auch als Hôtel de Beauharnais bekannte Gebäude wurde im
Jahre 1713 vom
Architekten Germain Boffrand auf der linken Seineseite erbaut. 1803 erwarb Eugène
de Beauharnais (1781-1824), Stiefsohn von Napoléon Bonaparte, das Hôtel
particulier und ließ es in den folgenden Jahren von den bedeutendsten Künstlern
und Kunsthandwerkern im Stil des frühen Empire ausstatten. 1818 verkaufte der mittlerweile
als Herzog von Leuchtenberg im bayerischen Exil lebende Eugène das Anwesen samt
Möblierung an den preußischen König Friedrich-Wilhelm III.. Seit dieser Zeit
war das Hôtel zunächst preußische Gesandtschaft, ab 1862
Botschaft. 1951 vom französischen Staat als „Monument historique"
deklariert, beherbergt das Palais Beauharnais seit 1968 die Residenz des
Deutschen Botschafters in Paris.
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Édition des Conférences de l'Académie Royale de peinture et de sculpture
à l'époque de Louis XIV, de 1648 à 1793
L'objet d'étude de ce projet sont les conférences qui furent initiées sous Louis XIV (1648-1715) et qui se poursuivirent au-delà de la Révolution. Une collaboration étroite entre collègues et institutions des deux pays ainsi que de différentes disciplines est prévue durant trois ans pour l'édition commentée de ces conférences, protocoles et écrits divers, en grandes parties jusqu'ici ignorés et inédits, qui représentent pourtant des documents-clés de la théorie artistique française et européenne.
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Die im Jahre 2003 von Prof. Dr. Dr. h.c. mult Werner Spies ins Leben gerufene Forschungsstelle Max Ernst fördert die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Werk des Künstlers des Surrealismus und Wegbereiter der internationalen Avantgarde des 20. Jahrhunderts. Neben der Vollendung des achtbändigen Oeuvrekataloges zählt die organisatorische wie wissenschaftliche Beteiligung an internationalen Ausstellungen zu den zentralen Aufgaben der Forschungsstelle, die darüber hinaus eine Dokumentation zu Leben und Werk des Künstlers aufbaut, die der internationalen Max-Ernst-Forschung den Zugang zum Nachlaß erleichtern soll.
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Kritische Herausgabe der Korrespondenz zwischen Henri Fantin-Latour und Otto Scholderer
Das seit Sommer 2004 unter der Leitung Prof. Thomas W. Gaehtgens angelaufene Forschungsprojekt behandelt die Korrespondenz zwischen den Malern Henri Fantin-Latour (1836-1904) und Otto Scholderer (1834-1902). Es wird von Dr. Mathilde Arnoux in Zusammenarbeit mit Anne Tempelaere-Panzani betreut.
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Deutsch-französische Kunstbeziehungen 1789-1870
Der Dialog über Kunst zwischen Frankreich und den deutschen Staaten in den Jahrzehnten vom Beginn der Französischen Revolution bis zum Ausbruch des Deutsch-Französischen Kriegs ist Gegenstand des Forschungsprojekts Deutsch-französische Kunstbeziehungen 1789-1870. Das von einer deutsch-französischen Wissenschaftlergruppe durchgeführte und von einem Fachbeirat betreute Projekt ergänzt und erweitert die bisherigen Forschungsunternehmen des Deutschen Forums für Kunstgeschichte in Paris, welche sich den deutsch-französischen Kunstbeziehungen der Jahre 1870-1945 und 1945-1960 widmen...
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Hans Burgkmair d. Ä.:
Portrait Jacob Fugger
o. J., Holzschnitt
Paris, Bibliothèque nationale de France |
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Forschungskooperation: DFK - Zentralinstitut für Kunstgeschichte, München - Kölner Gymnasial- und Stiftungsfonds
Die Erforschung einer „Geteilten Sammlung“ – Graphische Bestände des ehemaligen Kölner Jesuitenkollegs in Paris
Nachdem im Frühjahr 1794 die linksrheinischen Gebiete durch die französische Revolutionsarmee erobert worden waren, wurde die freie Reichsstadt Köln im Oktober desselben Jahres eingenommen. In den besetzten Gebieten wurden sämtliche Kunst- und Kulturgüter durch die Commission des sciences et arts konfisziert und nach Paris gesandt. Am 5. November 1794 verschafften sich die Kunstkommissare Charles Dewailly (1729–1798), Gaspard-Michel Leblond (1738–1809), Barthélémy Faujas de Saint-Font (1741–1814) und André Thouin (1747–1823) Zutritt zur Bibliothek des ehemaligen Kölner Jesuitenkollegs.
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