Wissenschaftliche Bearbeitung des Palais Beauharnais,
Residenz des Deutschen Botschafters in Paris
Seit 2002 werden im Auftrag der deutschen Botschaft am Deutschen Forum für
Kunstgeschichte Baugeschichte, Innenausstattung und Sammlungsgeschichte des Palais
Beauharnais erforscht. Das auch als Hôtel de Beauharnais bekannte Gebäude wurde im
Jahre 1713 vom
Architekten Germain Boffrand auf der linken Seineseite erbaut. 1803 erwarb Eugène
de Beauharnais (1781-1824), Stiefsohn von Napoléon Bonaparte, das Hôtel
particulier und ließ es in den folgenden Jahren von den bedeutendsten Künstlern
und Kunsthandwerkern im Stil des frühen Empire ausstatten. 1818 verkaufte der mittlerweile
als Herzog von Leuchtenberg im bayerischen Exil lebende Eugène das Anwesen samt
Möblierung an den preußischen König Friedrich-Wilhelm III.. Seit dieser Zeit
war das Hôtel zunächst preußische Gesandtschaft, ab 1862
Botschaft. 1951 vom französischen Staat als „Monument historique"
deklariert, beherbergt das Palais Beauharnais seit 1968 die Residenz des
Deutschen Botschafters in Paris.
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Herausgabe der Conférences de l'Académie Royale de Peinture et de Sculpture
Untersuchungsgegenstand des Projekts sind die "Conférences", die kunsttheoretischen Vorträge und Diskussionen an der Académie Royale de Peinture et de Sculpture in Paris zwischen 1648 und 1793. Mit Unterstützung der Gerda Henkel Stiftung ist geplant, die Texte in einer kritischen Gesamtausgabe zu edieren und zu kommentieren. Die Bände 1 u. 2 sind als Tome I 2006 im Verlag der ENSBa erschienen, Tome II (3.u.4) erscheinen 2008.
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Die im Jahre 2003 von Prof. Dr. Dr. h.c. mult Werner Spies ins Leben gerufene Forschungsstelle Max Ernst fördert die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Werk des Künstlers des Surrealismus und Wegbereiter der internationalen Avantgarde des 20. Jahrhunderts. Neben der Vollendung des achtbändigen Oeuvrekataloges zählt die organisatorische wie wissenschaftliche Beteiligung an internationalen Ausstellungen zu den zentralen Aufgaben der Forschungsstelle, die darüber hinaus eine Dokumentation zu Leben und Werk des Künstlers aufbaut, die der internationalen Max-Ernst-Forschung den Zugang zum Nachlaß erleichtern soll.
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Kritische Herausgabe der Korrespondenz zwischen Henri Fantin-Latour und Otto Scholderer
Das seit Sommer 2004 unter der Leitung Prof. Thomas W. Gaehtgens angelaufene Forschungsprojekt behandelt die Korrespondenz zwischen den Malern Henri Fantin-Latour (1836-1904) und Otto Scholderer (1834-1902). Es wird von Dr. Mathilde Arnoux in Zusammenarbeit mit Anne Tempelaere-Panzani betreut.
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Deutsch-französische Kunstbeziehungen 1789-1870
Der Dialog über Kunst zwischen Frankreich und den deutschen Staaten in den Jahrzehnten vom Beginn der Französischen Revolution bis zum Ausbruch des Deutsch-Französischen Kriegs ist Gegenstand des Forschungsprojekts Deutsch-französische Kunstbeziehungen 1789-1870. Das von einer deutsch-französischen Wissenschaftlergruppe durchgeführte und von einem Fachbeirat betreute Projekt ergänzt und erweitert die bisherigen Forschungsunternehmen des Deutschen Forums für Kunstgeschichte in Paris, welche sich den deutsch-französischen Kunstbeziehungen der Jahre 1870-1945 und 1945-1960 widmen...
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